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Branchenreport Österreichs Industrie 

Vom anonymen Markt zu qualifizierten Kunden

Sie möchten im industriellen Umfeld Österreichs erfolgreich sein? Der Branchenreport liefert umfassende strukturelle Informationen als exzellente Entscheidungsgrundlage - ob für die Marktforschung, Marktplanung, oder Marktanalyse.

Beginnend mit einem Vergleich Österreichs Industrie zu EU-28 bis hin zur Detailanalyse der einzelnen Industrie-Segmente, Branchen, Cluster, Fachverbände und Einzelunternehmens-Entwicklungen ausgewählter Industriezweige. Lernen Sie Österreich als Industriestandort kennen, verstehen und durch Einleitung geeigneter Maßnahmen erfolgreich zu Ihren Gunsten beeinflussen.

 

Der Report inklusive Basisdaten zu Österreichs Industrie im bearbeitbaren Excel-Format ist für 399,- € netto hier anforderbar.

Industrie-Facts (Auszug aus dem Branchenreport)

Bedeutung Investitionsgüter-Markt

Industrie EU-28

 
  • 2,26 Millionen Industriebetriebe nach ÖNACE Systematik
  • 33 Millionen Beschäftigte
  • 9.100 Milliarden Euro Umsatz

Industrie AUT: Facts & Figures

 
  • 18,6%   Industrieanteil am BIP
  • >8.000 Betriebe nach WKO Systematik
  • >29.000  Industriebetriebe n. ÖNACE Systematik
  • >600.000  Angestellte
  • 3/4 der Betriebe in der Größenordnung von 1-9 Beschäftigten
  • 223 Milliarden Euro Umsatz
  • >9 Milliarden Euro Brutto-Investitionen (exkl. UST)
  • 18 Fachverbände
Österreichs Industrie stellt mit einem Zehntel an Unternehmen der österreichischen Wirtschaft ein Viertel aller Beschäftigten wie Investitionen - bei etwas weniger als ein Drittel der Umsatzerlöse.  Mehr als 29.000 österreichische Industriebetriebe mit über 670.000 Beschäftigen produzieren und vertreiben Güter in Höhe von 223 Milliarden Euro Umsatz beziehungsweise 212 Milliarden Euro Produktionswert.

Beschäftigten-Größenklassen

In der Einleitung angesprochene stark fragmentierte Struktur
der österreichischen Industrie spiegelt sich in der Unternehmensgröße wieder:

     
Drei Viertel aller Unternehmen (22.223 Betriebe) beschäftigen 1-9 Mitarbeiter
Zehn Prozent (3.141) 10 bis 19
Acht Prozent (2.384) 20 bis 49
Fünf Prozent (1.529) 50 bis 249
Weniger als zwei Prozent (511) 250 und mehr Beschäftigte

Je nach Sektor variiert der Anteil der jeweiligen Beschäftigungs-Größenklasse deutlich: Umsatzstärkster Sektor nach
Durchschnittswerten pro Unternehmen ist die Energieversorgung (17 Millionen Euro), gefolgt von Bergbau (7), Herstellung von Waren (7) und Wasserversorgung wie Abfallentsorgung (2,6). Entsprechende Rangreihenfolge gilt analog für Umsätze pro Mitarbeiter mit Werten zwischen 0,3 bis 1,5 Millionen Euro. Die meisten Beschäftigten pro Betrieb weist der Sektor Herstellung von Waren auf (25) gefolgt von Bergbau (17), Energieversorgung (13) und
Wasserversorgung/Abfallentsorgung (10) auf. Im Durchschnitt verfügt ein Betrieb des Sektors Herstellung von Waren über 25 Mitarbeiter mit sieben Millionen Euro Umsatz bei 68 Prozent Personalaufwand.

Doch sind Durchschnittswerte stets mit Vorsicht zu bewerten! Hinter dem Sektor verbergen sich 23 Branchen. Von der umsatzstärksten Branche Maschinenbau bis zur umsatzschwächsten Herstellung von Bekleidung. Eine detailliertere Analyse auf Basis Beschäftigtengrößenklassen erlaubt tiefere Einblicke in die Struktur. Abhängig von der Größenklasse zeigt sich:


Mitarbeiterzahlen reichen plötzlich von 3 bis 632
Der Umsatz pro Firma schwankt zwischen 5 bis 220 Millionen Euro
Umsätze pro Beschäftigten variieren zwischen 152.000 und 360.000 Euro
Die Personalkosten betragen 49 bis 71,2 Prozent

Die Schwankungsbreite zeigt: Verlassen Sie sich nicht auf aggregierte Durchschnittswerte, um Fehlentscheidungen zu vermeiden. Analysieren Sie nach verschiedenen Kriterien von der makroökonomischen Ebene (Markt-Segment-Branche) bis auf Kundenbasis, um ein präzises Bild Ihrer Zielbranchen bzw. Zielkunden zu erhalten. International agierende Unternehmen können analog dem EU28-Industrievergleich eine Analyse der Sektoren zwischen den Staaten
durchführen. Dies ermöglicht beispielsweise die Festlegung einer Bearbeitungsreihenfolge nach Ländern und/oder Sektoren abhängig von deren Potenzial und Attraktivität. (4)


Regionale Aspekte


Betriebe lassen sich neben behandelten Kriterien auch nach regionaler Verteilung und Betriebserlöse pro Betrieb aufschlüsseln. Dies ermöglicht neben der bundesweiten, strukturellen Analyse eine regionale Sicht der Dinge. Am Beispiel Herstellung von Waren: Die Betriebserlöse pro Betrieb reichen je nach Region von 4,1 bis 8,9 Millionen Euro, jene pro Beschäftigten von 230.000 bis 360.000 Euro. Beinahe die Hälfte aller Betriebe sitzt in Oberösterreich (20%), Niederösterreich (18%), und Wien (11%). Sie möchten den österreichischen Markt im Sektor Herstellung von Waren erschließen? Die Aufnahme eines Vertriebsmitarbeiters mit Sitz im Gebiet  Ober-, Niederösterreich und oder Steiermark
würde im Einzugsgebiet 70 Prozent des Marktvolumens mit beinahe der Hälfte aller Betriebe beinhalten. (4)


Branchenspezifika am Beispiel Herstellung von Waren


Der Sektor Herstellung von Waren gliedert sich nach der ÖNACE Systematik in 23 verschiedene Branchen. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten und des Umsatzvolumens wird durch 6 Branchen (Maschinenbau, Nahrungs- und Futtermittel, Metallerzeugung, chem. Erzeugnisse, Kraftwagen und Metallerzeugnisse) repräsentiert. Entsprechende Detailauswertungen lassen sich für jeden der vier Sektoren nach NACE vornehmen.


Sektor-Vergleich
EU-28 - Beispiel Herst. v. Waren


Analog der Analyse zur Stellung der österreichischen Industrie in der EU-28 lässt sich diese auch für Sektoren durchführen, nachfolgend am Beispiel Herstellung von Waren. Österreichs Anteil nach Unternehmen beträgt rund ein Prozent bei 2 Prozent der Beschäftigten und 2,5 Prozent des Umsatzes. Deutschland, Frankreich und Italien führen das Feld an.

Fachverbände

Österreichs Industrie organisiert sich im Rahmen der Wirtschaftskammer in nachfolgenden Fachverbänden. Unter www.wko.at findet sich eine Übersicht mit Verlinkung aller Fachverbände, Ansprechpartner und umfassenden Informationen.


 

Fachverband


 

Fachverband Webauftritt


 

Bauindustrie


 

http://www.bau.or.at


 

Bergwerke und Stahl


 

http://www.bergbaustahl.at


 

Chemische  Industrie


 

 

http://www.fcio.at/


 

Elektro-  und Elektronikindustrie


 

http://www.feei.at/


 

Fahrzeugindustrie


 

http://www.fahrzeugindustrie.at


 

Gas- und
  Wärmeversorgungsunternehmungen


 

http://www.gaswaerme.at


 

Glasindustrie


 

http://www.fvglas.at


 

Holzindustrie


 

http://www.holzindustrie.at


 

Industrielle
  Hersteller von Produkten aus Papier und Karton


 

http://www.propak.at


 

Maschinen-,
  Metallwaren- und Gießereiindustrie


 

http://www.fmmi.at


 

Mineralölindustrie


 

http://www.oil-gas.at


 

Nahrungs-
  und Genussmittelindustrie (Lebensmittelindustrie)


 

http://www.dielebensmittel.at


 

NE-Metallindustrie


 

http://www.nemetall.at


 

Papierindustrie


 

http://www.austropapier.at


 

Stein- und keramische Industrie


 

 

http://www.baustoffindustrie.at


 

Textil-,
  Bekleidungs-, Schuh- und Lederindustrie


 

http://www.textilindustrie.at/die-textilindustrie


Quellen: http://www.statistik.at, www.wko.at  www.fmma.at

Grafiken: Christian Eberhardt Motzelt