Bezahlte Artikel in Blog/Homepage veröffentlichen

14.09.2014 22:15

Die bezahlten Artikel sind ein bewährtes Instrument im Online-Marketing, um Aufmerksamkeit im Internet zu erregen. Im Print-Bereich wird der Bezahlte Artikel PR-Artikel (PR = Public Relations, auf Deutsch Öffentlichkeitsarbeit) genannt. Webseiten- und Bloginhaber schreiben für einen Auftraggeber zu einem gewünschten Thema mit Hinweis auf dessen Webseite,  Produkt oder Ereignis einen interessanten Beitrag, der durch diesen vergütet wird.

 Geschäftsmodell:

Wie verdient der Anbieter der Verdienstmöglichkeit sein Geld?
Anbieter der Verdienstmöglichkeit "Bezahlte Artikel" sind meistens Self-Practice-Plattformen (Self-Practice = Selbstbedienung, Selbermachen), in denen Aufträge für Bezahlte Artikel ausgeschrieben werden. Die Betreiber dieser Plattformen behalten vom Verdienst der Publisher 20 bis 30 Prozent als Provision ein. Das ist ihr eigener Verdienst. Dafür betreuen sie ihre Ausschreibungsplattform und leisten gegenüber dem Advertiser - das Mitglied, das einen Auftrag ausschreibt - und dem Publisher - das Mitglied, das einen Artikel schreibt und veröffentlicht - zuverlässigen Support. Sie kümmern sich darum, dass ihre Plattformen selbst im Internet bekannt sind und zahlen die Gelder an die Publisher nach bestimmten Regeln aus. Sie achten auf die termingerechte Erledigung der vereinbarten Arbeiten und prüfen, ob die Bezahlten Artikel während einer Garantiezeit - oder auch darüber hinaus - unter der bekannten Internetadresse erreichbar sind.

 Zielgruppe:

Wer sind die Zielgruppen des Anbieters?
Diese Ausschreibungsplattformen für Bezahlte Artikel richten sich an alle Webseiteninhaber, Advertiser und Publisher, gleichermaßen. Die Auftraggeber legen ihr Gesamtbudget selbst fest und entscheiden dann nach der Ausschreibung, welche Angebote der Publisher sie annehmen möchten. Publisher, die ihre Webseite oder ihren Blog erst neu im Internet eröffnet haben, gehören nicht zur Zielgruppe der Anbieter der Verdienstmöglichkeit. Auch Inhaber von Subdomains, die gern als Publisher auftreten würden, haben auf den Verkaufsplattformen keine Chance. Webseiten, deren Pagerank 0 lautet oder die von Google abgestraft wurden, sind ebenfalls nicht willkommen.

 Verdienstmodell:

Wie verdienen Sie persönlich Ihr Geld durch den Anbieter?
Publisher können sich kostenfrei in all den Auftragsplattformen eintragen, die Aufträge für Bezahlte Artikel ausschreiben. Sie melden ihre Domain an, oder auch einzelne Unterseiten, auf denen ein Bezahlter Artikel erscheinen soll. Danach können sie sich auf bereits eingestellte Ausschreibungen bewerben. Dafür legen sie einen eigenen Preis fest. Manchmal gibt auch der Portalbetreiber einen finanziellen Rahmen vor. Die Publisher, die mit einem Auftrag betraut werden, schreiben den Bezahlten Artikel bis zu einem festgesetzten Datum. Sie veröffentlichen den Artikel und teilen dem Auftraggeber über die Plattform mit, unter welcher Internetadresse der Artikel nun konkret zu finden ist. Wird die Arbeit vom Advertiser abgenommen, erhält der Publisher umgehend das vereinbarte Honorar für den Anbieter auf seinem Nutzerkonto gutgeschrieben. Ab einer vom Anbieter vorgegebenen Auszahlungsgrenze kann sich der Publisher Geld auf seine hinterlegte Kontoverbindung auszahlen lassen.

 Verdienstspannen:

Wie viel kann man in welcher Zeit verdienen?
Bloganbieter, die sich aktiv um Bezahlte Artikel bemühen und einen akzeptablen Pagerank vorzuweisen haben, können monatlich > 100 Euro mit Bezahlten Artikeln verdienen. Langjährige, gut ausgebaute Webseiten mit einer höheren Besucherzahl, auch sehr umfangreiche Blogs, generieren im Monat mehrere hundert Euro über diese Verdienstmöglichkeit. Die Bezahlten Artikel sollten in einem thematisch gut gewählten Umfeld nur eine kleine Minderheit aller Beiträge darstellen. Findet der Nutzer größere Mengen von Bezahlten Artikeln, die auch als solche gekennzeichnet sein sollten, verliert der Blog oder die Webseite schnell an Glaubwürdigkeit und damit an Nutzerzahlen. Der Publisher besitzt ja auch die Freiheit, den Artikel ganz nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Oft lässt sich das Thema gut in den vorhandenen Fundus von Artikeln eingliedern.

 Anbieter:

Wer bietet die Verdienstmöglichkeit an?
Rankseller (http://www.rankseller.de)
Ranksider (http://www.ranksider.de)
Hallimash (http://www.hallimash.com)
Ebuzzing (http://www.ebuzzing.com)
Seeding Up (http://www.seedingup.de)
Trustlink.de (http://www.trustlink.de)
12reach (http://www.12reach.com)
ComainBoosting (http://www.domainboosting.com)
Bezahlte Artikel (http://bezahlteartikel.de)
Bloggerjobs (http://www.bloggerjobs.de)

 Zugang:

Welche Ressourcen und Fähigkeiten benötigen Sie?
Für die Anbieter der Verdienstmöglichkeit ist entscheidend, dass der Publisher einen Gewerbeschein bzw. als Freiberufler eine gültige Steuernummer besitzt. Weiterhin benötigt er natürlich einen Blog, eine Webseite oder Ähnliches mit einer eigenen Domainadresse. Der Publisher sollte gut schreiben und recherchieren können. Unterhaltsam und informativ geschrieben, lesen viele Nutzer den Artikel gern, verlinken vielleicht sogar darauf. Rechtschreib- und Grammatikfehler kann sich ein Publisher nicht leisten. Entsprechend seinem Besucheraufkommen und seinem Google-Pagerank gestaltet ein Publisher seinen Preis für einen bezahlten Artikel. Es ist in Ordnung, wenn ein Publisher zu Beginn einmal einen Artikel für zehn Euro schreibt. Aber ab Pagerank 2 sollte er 20 bis 30 Euro dafür verlangen. Gute Seiten ab Pagerank 4 berechnen oft schon dreistellige Summen für einen Bezahlten Artikel.

 Anmeldeprozedere:


 Die Freischaltung nach der Anmeldung am Portal als Publisher erfolgt nicht umgehend. Zuerst werden die Daten der angegebenen Homepage geprüft. Nach wenigen Tagen kann ein neu angemeldeter Publisher dann aktiv werden. Advertiser melden sich an, laden ihr Nutzerkonto mit einer Mindestsumme oder mehr auf und können dann entsprechend diesem Budget Ausschreibungen einstellen. Sobald das Geld im Portal verbucht wurde, können auch die Auftraggeber mit ihrer Arbeit beginnen. Ein sauberer Bewerbungstext mit Argumenten, die für den betreffenden Auftrag sprechen, haben schon manchen Auftraggeber überzeugt. Wenn dann die Homepage des Bewerbers auch noch einen guten Eindruck vermittelt, wird sich der Publisher bald über einen neuen Auftrag freuen können.